Das richtige Make-up

- Beliebte kosmetische Utensilien
Ein passendes Make-up ist gibt Ihrem Erscheinungsbild den letzten Schliff. Es ist, wie die Kleidung, ein Mittel des Selbstausdrucks und läßt Rückschlüsse auf Ihre Persönlichkeit zu.
Für die Auswahl des richtigen Make-ups sollten Sie Ihr Gesicht ganz genau kennen und sich darüber klar werden, welche Bereiche Sie betonen wollen und welche in den Hintergrund gerückt werden sollen. Ein gutes Make-up soll Ihre Vorzüge unterstreichen und nicht Ihr Gesicht verdecken.
Probieren Sie verschiedene Schminkstile und -techniken aus, experimentieren Sie mit den Materialien. Wenn Sie einen Stil gefundenhaben, vereinfachen Sie die Methode, denn das Make-up soll handhabbar sein und nicht mehr als 10-15 Minuten in Anspruch nehmen. Selbst wenn Sie das Make-up auf Lippenstift und Mascara reduzieren, wirken Sie immer noch stilvoll und gepflegt.
Das Abend-Make-up muß übrigens nicht anders sein als Ihr Tages-Make-up, tragen Sie es mit etwas mehr Intensität auf.
Wichtig ist, dass Sie den einmal gefundenen Stil weitgehend beibehalten, denn wenn Sie heute wie eine Geisha aussehen und am nächsten Tag wie eine rassige Südländerin, wirken Sie unglaubwürdig. Ständig neue "Gesichter" an Ihnen irritieren Ihre Mitmenschen.
Ein paar Regeln fürs Schminken
Egel, welcher Typ Sie sind und wie Sie sich schminken: Betonen Sie entweder nur die Augen oder den Mund. Wenn der eine Bereich mit dem anderen um die Vorherrschaft im Gesicht konkurriert, sehen Sie "angemalt" aus, aber nicht geschminkt.
Schminken Sie sich altersgerecht. Das Gesicht einer reifen Frau stellt andere Ansprüche an das Make-up als das eines jungen Mädchens.
Wählen Sie Make-up lieber eine Nuance heller als Ihre natürliche Hautfarbe. Denn eine zu dunkle Farbe sieht unnatürlich aus und man sieht unschöne Ränder. Im Sommer brauchen Sie wegen der Gesichtsbräune meist eine kräftigere Make-up-Farbe. Achten Sie auch hier auf Ihren Hautunterton: Ist er warm oder kalt?
Akzeptieren Sie die Form Ihrer Lippen und "malen" Sie schmale Lippen nicht breiter und umgekehrt. Besser ist, Sie arbeiten mit Farben. Probieren Sie verschiedene Farben aus, Sie werden staunen, welche Wirkung Sie damit erzielen können.
Der Lidschatten muß zur Augenfarbe passen und nicht etwa zur Kleiderfarbe.
Brillenträgerinnen müssen beachten, dass die Gläser bei Kurzsichtigkeit die Augenpartie vergrößern und bei Weitsichtigkeit verkleinern. Mit dem Augen-MakeUp müssen Sie entsprechend ausgleichen.
Tuschen Sie Ihre Wimpern lieber zweimal wenig statt einmal dick, um "Spinnenbeine" zu vermeiden. Die Mascara sollte zur Haarfarbe passen. Schwarz nehmen nur die dunkelhaarigen Wintertypen, alle anderen sind mit Braun besser beraten. Auf bunte Mascara, wie sie vor einigen Jahren mal modern war, sollten Sie verzichten.
Vorm Schlafengehen das Abschminken nicht vergessen. Wenn man sich nicht abschminkt, können Bakterien sich vermehrt auf der Haut ansiedeln und die Folge sind auf Grund verstopfter Poren häßliche Pickel.
Nach dem Gesicht werden am meisten die Hände beachtet - daher sind gepflegte Hände sehr wichtig. Das Mindeste sind saubere und gleichlang geschnittene Fingernägel.
Mit Nagellack kann man die Hände zusätzlich betonen. Im Job wählen Sie dezente Farben bzw. farblosen Lack, am Abend darf es gern ein sattes Rot sein. Lackfarben außerhalb der Weiß und Rotpalette
sollten Sie möglichst nicht verwenden, es gibt nur wenige, an denen solch bunter Nagellack nicht "billig" aussieht.
Niemals nur einen einzigen Nagel - etwa den den kleinen Fingers, lackieren, sondern immer alle Nägel!
Inzwischen sind es nicht nur die Nagellackfarben, die das Äußere mit gestalten. Immer mehr setzt sich Nagel-Design durch, bemalte Nägel, künstliche Fingernägel, Nagel-Piercings, Jolifin Nail-Art, Glitter, …
Da sitzen glitzernde Sticker auf einem oder allen Fingernägeln. Manche junge Dame liebt Tattoos
in schwarz oder bunt. Aber es sind nicht nur die jungen Semester, die so ihre Hände vorzeigen, auch die Damen in den besten Jahrgängen sieht man schon mal mit einem extravaganten Steinchen auf einem der kunstvoll gefeilten Fingernägel.
Auch hier gilt: weniger ist manchmal mehr!
Im Sommer, wenn Sie offene Schuhe tragen, lackieren Sie die Fußnägel in derselben Farbe wie die Fingernägel.
Parfum
Den krönenden Abschluss – obwohl es eigentlich nicht zum Make Up gehört – bildet jetzt ein passender Duft. Hier den richtigen zu finden, hängt sowohl vom Typ ab als auch von der Jahreszeit. Im Sommer sollten schwere Parfüms vermieden werden.